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Akupunktur

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Die Akupunktur ist ein wesentlicher Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Die Therapie der Akupunktur erfolgt mittels feiner Akupunkturnadeln. Es wird davon ausgegangen, dass die Lebensenergie (Qi) auf definierten Leitbahnen (Meridianen) durch den Körper fließt. Ist dieser Fluss gestört, so entsteht hieraus ein Überschuss oder ein Mangel an Lebenskraft. Dies kann zu einer Erkrankung führen. Diese Störung wird in der Akupunktur durch gezieltes Setzen von Nadeln behandelt. In Europa hat sich die Akupunktur zur Behandlung von unterschiedlichen Krankheitsbildern vor allem ergänzend bewährt. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse inwiefern diese Behandlung in Ihrem Fall übernommen wird.

Anwendungsbereiche der Akupunktur:

Akupunktur bei Migräne und Kopfschmerzen

Viele Betroffene vertrauen zur Vorbeugung von Migräne-Attacken auf die Heilkraft der Akupunktur. Auch bei akuten Kopfschmerz- oder Migräneanfällen kann eine Akupunkturbehandlung sehr gut unterstützend wirken. Gerade bei der Migräne gibt es je nach Migränetyp bewährte Akupunkturpunkte. Dabei wird geprüft an welchen Energiebahnen ein Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang herrscht. Häufig sind die Gallen- oder Leberleitbahnen betroffen. Die oft gestaute Energie wird wieder zum Fließen gebracht.

Akupunktur bei Rücken-, Knie-, Arthrose- und Schulterschmerzen

Auch in der Schmerztherapie hat sich die Akupunktur bewährt, weshalb sie oft von Orthopäden als Therapieoption zur Behandlung von chronischen (seit mehr als 6 Monaten bestehend) Knie- und Rückenschmerzen eingesetzt wird. Gerade bei Knie-/Arthroseschmerzen und lumbalen Rückenschmerzen gibt es eine große Studie (Gerac-Studie 2021), welche eine deutlich anhaltende Verbesserung unter Akupunktur nachweist. Akupunktur eignet sich generell auch als Schmerztherapie.

Akupunktur bei Schwindel und Tinnitus

Bei verschiedenen Formen von Ohrgeräuschen mit Schwindel zeigt die Akupunkturtherapie oft eine erstaunlich gute Wirksamkeit. Gerade wenn frühere medikamentöse Therapien und Infusionen keine Wirkungen zeigten, kann Akupunktur hilfreich sein. Auch in akuten Situationen kann sie angewendet werden.

Akupunktur bei funktionellen Magen- und Darmstörungen sowie bei Reizdarm

Akupunkturbehandlungen können bei funktionellen Magen-Darmbeschwerden das vegetative Nervensystem positiv beeinflussen und somit den Stress reduzieren, der sich in Form von Magen-Darm-Beschwerden äußert. Auch gibt es Magen- und Darmleitbahnen, die positiv beeinflusst werden können, um Verstopfungen oder Durchfälle zu lindern.

Akupunktur in der Schwangerschaft

Akupunktur in der Geburtshilfe kann oft die Entbindung erleichtern. Das Ziel der chinesischen Heilmethode ist es, die Schwangere körperlich und geistig optimal auf die Entbindung vorzubereiten. Das Setzen der feinen Nadeln kann die Wehentätigkeit anregen, Geburtsschmerzen lindern und den Geburtsvorgang verkürzen. Auch Schwangerschaftsbeschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Ängste, Depressionen oder Rückenschmerzen können hier positiv beeinflusst werden.

Akupunktur in der Frauenheilkunde

Das wichtigste Einsatzgebiet für Akupunktur in der Gynäkologie sind Beschwerden während der Regelblutung und in der Menopause. Anwendungsbereiche sind u.a. Regelschmerzen, PMS und Wechseljahresbeschwerden.

Akupunktur bei Allergie, Heuschnupfen und Asthma

Bei diversen allergischen Prozessen haben wir gute Erfahrungen mit der Akupunktur gemacht. Eine Akupunkturbehandlung bei Heuschnupfen senkt z.B. die Allergiebereitschaft des Körpers. Erfolge sind oft länger anhaltend. In der Regel beginnt man die Akupunkturtherapie in der Winterzeit, in der keine Heuschnupfen Beschwerden bestehen. Häufig wird der rechtzeitige Beginn der Akupunkturbehandlung aber verpasst. Gut ist es, bei den ersten Symptomen mit wenigen Sitzungen zu beginnen. Auch bei anderen akuten allergischen Reaktionen eignet sich die Akupunktur.

Akupunktur zum Abnehmen

Unterstützend zur Ernährungsumstellung können wenige Akupunktursitzungen die Gewichtsabnahme erleichtern. Sie bewirken dann eine Hemmung des Appetits und Anregung des Stoffwechsels. Begleitend kann ein psychologisches Coaching insbesondere beim Essen aus emotionalen Gründen sinnvoll sein. Der klare Wille ist die entscheidende Voraussetzung für dauerhaften Erfolg.

Akupunktur bei Raucherentwöhnung

Um den Suchtdruck zu reduzieren, kann Akupunktur hilfreich sein. Der klare Wille mit dem Rauchen aufzuhören, ist die entscheidende Voraussetzung für dauerhaften Erfolg.

Akupunktur bei Unruhe und Schlafstörungen

Bewährte Akupunkturpunkte z.B. am Ohr wirken ausgleichend auf das Nervensystem. Angst und Unruhe sowie Erschöpfungszustände können so gemildert werden. Sowohl die Körper-, als auch die Ohrakupunktur haben sich bei Schlafstörungen bewährt. Viele Patienten nutzen diese Methode auch zum Entwöhnen von Schlafmitteln.

Ohrakupunktur

Am Ohr kann man eine Diagnostik und Behandlung mit sehr feinen Akupunkturnadeln vornehmen.

Der französische Arzt Paul Nogier (1908 – 1996) fand heraus, dass sich der Körper mit Organen, Wirbelsäule und Gelenken in der Ohrmuschel widerspiegelt. Die Körperteile mit ihren Reflexpunkten sind in der Ohrmuschel so zugeordnet wie ein auf dem Kopf liegendes zusammengekauertes Ungeborenes im Mutterleib. Nogier erstellte in Teamarbeit mit Kollegen eine Ohrreflexzonen-Karte mit allen Körperarealen. Es gibt auch Reflexpunkte zur Stabilisierung der Psyche und für das Wohlbefinden.

Die Trigger-Akupunktur

Triggerpunkte stellen schmerzhafte Punkte in der Muskulatur dar. Schmerzen können auch in andere Teile des Körpers ausstrahlen. Beispielsweise haben Patienten mit Spannungskopfschmerzen meistens Triggerpunkte im Nackenbereich. Behandelt man diese, entspannt sich die Muskulatur und die Schmerzen werden weniger. Diese Behandlungsmethode lässt sich sehr gut mit der Osteopathie oder sanften Chirotherapie bei hartnäckigen Blockaden kombinieren.

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Hinweis:

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtungen. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.